Resist - Was gibt es noch zu tun?

In den USA hat Carola Lehmann Aktivist*innen gefragt: Kann Kunst die politische Gegenwart beeinflussen? Oder geht das gar nicht? Als Wildschwein verkleidet sitzt Lehmann in Buchhandlungen, sie macht Yoga mit Artikeln der New York Times und bittet ihre Tanten und Cousinen zum Interview.

In einer Residenz vom ausland wird Sie Anfang 2018 das Material in Form bringen. Mit dem Musiker Aaron Snyder singt sie die Politik.

Die Bühnenfigur ist eine unbedarfte Person, die simple Fragen stellt: „Was können wir jetzt, da Europa in einzelne Staaten zu zerbrechen droht, von euch Amerikanern und dem Protest gegen Trump lernen? Welche Tricks, welche Strategien kann ich mitnehmen nach Europa?“ Während der Reise gesammelte Geschichten werden fiktiv überhöht, und in dieser Überhöhung entwickelt die Aufführung skurrile Phantasien über das Potential der Veränderung.

Residenz ausland Berlin: Februar 2018
Präsentation im ausland Berlin: April 2018

Auf Anfrage erhalten Interessierte gern die ausführliche Projektbeschreibung.